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13-09-03 Ab in den Süden

Für zwei Tage ist die Temperatur in Yellowknife von über 20°C auf nur noch knapp über den Gefrierpunkt gefallen. Wir haben uns daher entschieden nicht zu frieren und haben die Erkundung des Ingrahm Trails sein gelassen. Stattdessen ging es wieder Richtung Süden nach Sambaa Deh.
Der Liard Highway ist nur zu einem kleinen Teil asphaltiert, somit war Fahrspass gegeben. Die Gravelroad war aber im Grossen und Ganzen passabel.
Sambaa Deh war nur als Übernachtungsstop geplant und wir haben dort nichts aussergewöhnliches erwartet. Aber wie es auf Reisen manchmal so ist gibt es schöne Überraschungen. Der Host des Campgrounds war ein nettes Plaudertäschchen der uns sehr viel über die Besonderheiten der Umgebung erklärt hat. Er schickte uns dann mit einer selbstgezeichneten Karte in den Canyon des Trout River um die Wasserfälle und versteinerten Fossilien zu erkunden.
Während dem Abendessen (tolles Steak) kam er nochmal vorbei und nahm uns mit zu einer “Biberjagd” (mit Foto). Karen mit ihren Adleraugen entdeckte tatsächlich den Biber und wir konnten uns bis auf Fotoentfernung annähern.

13-09-02 Kälteeinbruch in Yellowknife

Nach dem Regen der Nacht war es morgens ziemlich frisch, aber die Sonne schien wieder. Auf der Fahrt nach Yellowknife haben wir ein paar Bisons gesehen und die Natur wurde immer karger und felsiger. Yellowknife selber ist ein typisches Städtchen im nordischen Stil. Das ganz nett am großen Sklavensee gelegen ist. Leider war das Wetter nicht mehr so toll, es war bewölkt und ziemlich kühl.

13-09-01 Über den Mackenzie River

Bis vor einiger Zeit musste noch die Fähre über den Mckenzie River genommen werden. Diese liegt nun tatenlos neben der neuen Brücke. Kurz danach kommt Fort Providence eine kleine Siedlung mit ein paar Häusern. Wir haben uns noch ein schönes Plätzchen im Campground am Fluß ausgesucht. Abends zog leider eine Schlechtwetterfront rein und die ganze Nacht hat es auch Kübeln geschüttet.