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13-09-08 Auf dem Cassiar Highway

Der Cassiar Highway ist in Vergleich zum Alaska Highway ein Feldweg – und das ist gut so. Macht viel mehr Spass beim Fahren. In Good Hope Lake begegneten wir einem Pferd! Es lief gemütlich über die Strasse und nachdem wir gestoppt hatten trottete es an unser Fahrzeug und schaute interessiert hinein. Nach ein paar Minuten, das Pferd machte keine Anstalten zu gehen, fuhren wir sehr vorsichtig weiter. Sachen gibt es.
Wir hatten uns zum ersten mal einen privaten Campingplatz für die Nacht ausgesucht. Allerdings wurde dieser gerade umgebaut und glich einer Baustelle, wir haben es vorgezogen einen anderen zu suchen. Der zweite, ebenfalls privat, war dann in Ordnung. Im Gegensatz zu den staatlichen Campgrounds, die meist sehr naturnah angelegt sind, herrschte hier der Rechte Winkel, kurz gestutztes Gras und die effiziente Nutzung des Raums (also wenig Platz). Wir hatten jedoch massig Platz da wieder mal nur noch 2 andere Camper sich auf der Anlage aufhielten.

13-09-07 Ruhetag am Boya Lake

Der Tag fing so sonnig an wie der letzte aufgehört hat, die Sonne schien uns bei geöffneter Türe direkt ins Gesicht. Ansonsten haben wir eine kleine Wanderung am See gemacht und die Seele baumeln lassen.

13-09-06 Über Watson Lake zum Ruhetag

Früh morgens (warum wohl ?) sind wir in Richtung Watson Lake aufgebrochen. In der Morgensonne begegneten wir einer Herde Bisons beim Frühstück. Nachdem wir ein wenig Mut gefasst hatten, hielten wir mitten in der Herde an und sind ausgestiegen. Wir haben dann dort ca. 15 Minuten das Herdenleben miterleben dürfen. In dieser Zeit kam gerade mal ein Auto und ein Truck vorbei – auf dem Alaska Highway. Mittags erreichten wird den Yukon und Watson Lake, um es nach Einkäufen, Tanken, Sani Dump und ein wenig Internetsurfen wieder Richtung British Columbia zu verlasesn.
Den Boya Lake Campground erreichten wir zwar recht spät, haben aber noch einen Spitzenplatz direkt am See ergattert. Uns hat es dort so gut gefallen, dass wir uns spontan entschieden haben gleich zwei Nächte zu bleiben.

13-09-05 Heisse Quellen

Die Zufahrt zum Campground lag mitten in der Baustelle, daher konnten wir nicht einfach losfahren, sondern mussten warten bis mal wieder ein Pilot Car vorbeikam. Danach ging es immer höher in die nördlichen Rocky Mountains bis wir mit dem Summit-Pass (kreativer Name) den höchsten Punkt des Alaska Highways erreicht haben (1305m). Dort war es allerdings recht windig und kalt. Die weitere Fahrt ging über den Muncho Lake bis nach Liard Hot Springs. Dort ist der Name Programm. Das Wasser aus heissen Quellen sammelt sich in mehreren Pools. Zwei solcher Pools sind über einen Boardwalk zugänglich und mit Umkleidekabinen, Treppen usw. ausgestattet. Der Alpha-Pool ist über 50°C heiss, der “kühlere” Beta-Pool noch über 40°C. Ich habe nur meine Füsse ein wenig gar ziehen lassen, Karen hat sich tatsächlich im Alpha-Pool abgekocht.
Abends gab es gleich auf dem Campground nebenan ein leckeres Steak und Marshmallows. Die Nacht war nicht so toll, da irgendjemand auf dem Campground seinen Generator hat laufen lassen. Mit der Zeit nervt sowas ganz schön.

13-09-04 Zum Alaska Highway

In Sambaa Deh haben wir noch den Vormittag verbracht. Ende Juli hatte es im Westen einen grossen Waldbrand gegeben. Teilweise brannten sogar noch Feuer im Waldboden, diese können noch Monate brennen. Offene Flammen sieht man allerdings nicht, nur Rauch. Der Platzwart gab uns noch den Tipp in ein paar Kilometern Entfernung nach einer Biberburg Ausschau zu halten, dadurch das der Wald abgebrannt war konnten wir sie auch gut finden. Dort brannten keine Bodenfeuer und wir konnten gefahrlos durch den Wald bis zum See mit der Biberburg laufen. Diesmal haben wir aber keinen Biber gesehen.
Interessant war, dass aus den Wurzelnknollen der abgebrannten Bäume schon wieder frische Blätter trieben.
Nach diesen morgentlichen Erkundungen haben wir uns auf die lange Fahrt zum Alaska Highway gemacht. Unterwegs haben wir mehrere Bären gesehen. Leider sind die Bären wirklich recht scheue Gesellen und so konnten wir nur die üblichen unscharfen Bärenfotos machen. Kurz vor unserem Tagesziel wurden wir durch eine grössere Baustelle gestoppt. Dort haben wir unsere ersten Erfahrungen mit den sogenannten “Pilot cars” gemacht. Wir mussten erst 20 Minuten warten bis ein Führungsfahrzeug kam, dass uns (und ein paar LKWs) durch eine 15 km lange Baustelle geleitet hat.
Der Tetsa Regional Campground lag wunderschön am Tetsa River, wir waren mal wieder fast wieder die alleinigen Gäste.

Internet über Satellit

Wir sind irgendwo im nirgendwo, sprich wir können nicht unsere Bell-Simkarte nutzen. Der Campground hat aber Anschluss über Satellit, diesen können wir über Wifi mitnutzen. Allerdings dürfen keine Bilder hochgeladen werden. Die nächsten Einträge sind daher erstmal ohne Bilder. Die kommen später nach.