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13-09-17 Icefields Parkway (2)

Bei 2°C liegt die Versuchung nahe sich morgens nochmals im Schlafsack zu verkriechen. Aber nach dem ersten Blick aus dem Fenster sah die Welt schon wieder ganz anders aus. Mount Athabasca lag im schönsten Morgenlicht auf der anderen Talseite. Nach dem Frühstück ging es zurück zum Columbia Icefield. Wird sind zu einer kurzen Erkundung des Gletscherfusses aufgebrochen. Morgens war kaum was los, leider lag der Gletscher aber selber auch noch im Schatten der Berge. Wir wollten aber das gute Wetter nutzen und die zweite Etappe des Icefields Parkway bei deutlich mehr Sonnenschein genießen. Es war zu gestern schon ein riesiger Unterschied, die kanadischen Rockies sind wirklich umwerfend. Es reiht sich eine Hammerbergkette an die nächste und dazwischen ein grandioses Tal.
Der absolute Knaller ist natürlich der Lake Peyto. Ist ja nicht so, dass wir dort alleine waren. Mindestens 100 Chinesen waren auch unterwegs. Ein paar Meter über schmale Pfade neben dem “offiziellen” Aussichtspunkt konnten wir aber den See, die Lage und Gebirgskulisse in Ruhe geniessen. In Lake Louise haben uns die Wolken eingeholt und so wurde es nur ein kurzer Abstecher zum See, der maximal touristisch erschlossen ist (was völlig verständich ist).
Da es sich zuzog sind wir in Lake Louise auf dem Campground geblieben und sind nicht wie geplant in den Yoho NP weitergefahren.
Morgen ist wieder Regen angekündigt, mal schaun was wir daraus machen.

13-09-16 Icefields Parkway (1)

Der Schrecken am Morgen war der graue Himmel über Jasper. Kannten wir gar nicht mehr, dass die Sonne nicht scheint. Zu allem Überfluß kam nach einiger Zeit auch noch Regen dazu. Und das auf der ersten Etappe über den so legendären Icefields Parkway. Die Landschaft ist auch so beeindruckend, aber graue Wolken nehmen einfach den Glanz.
Erster Stopp waren die Athabasca Falls und dort wurde uns klar, dass die schöne ruhige Zeit vorbei ist. Der Parkplatz war gut gefüllt und für das schlechte Wetter waren doch erstaunlich viele andere Menschen unterwegs. Die Fälle selber sind nicht allzu hoch, aber dennoch imposant wie sich das Wasser durch das Gestein gefressen hat.
Gleich ein paar Kilometer weiter liegen die Sunwapta Falls die wir auch ganz interessant fanden.
Es ging immer höher in Richtung Sunwapta Pass, der mit 2035m doch eine beachtliche Höhe aufweist. Kurz davor liegt das Columbia Icefield. Wir waren zwar kurz im Visitor Center, aber das Icefield haben wir rechts liegen lassen. Bei Regen und Wind und schlechter Sicht macht es keinen Spass. Unser Camp haben wir gleich um die Ecke auf dem Wilcox Creek Campground aufgeschlagen. Da wir recht früh dort waren und es sich eingeregnet hatte haben wir uns erstmal einen Mittagsschlaf gegönnt und den Rest des Tages verbummelt.