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Wieder da (fast)!

Sind seid 11 Uhr wieder zu Hause. Allerdings nur mit leichtem Gepäck. Heathrow hat es wieder nicht geschafft unsere Taschen rechtzeitig von Flugzeug A zu Flugzeug B zu bringen.

OK, die Bedingungen waren diesmal auch etwas verschärft. Die Qantas Maschine ist mit einer Stunde Verspätung aus Singapur abgeflogen (Kam mit leichter Verspätung aus Sydney und irgendjemand wollte/konnte nicht weiterfliegen und so musste noch sein Gepäck entladen werden). Der Flieger hat zwar ein paar Minuten aufgeholt, wir waren aber erst um 7:10 in London (statt planmässig 6:35 und normalerweise kommt die Maschine immer kurz nach 6 Uhr an).

Das Gate nach Stuttgart schloss um 7:50 und lag natürlich in Terminal 5. Unter körperlichen Einsatz und Ausnutzung aller möglichen Fastlanes haben wir es in der Rekordzeit von gut 30 Minuten geschafft (Sitz zu Sitz). So gesehen ist die Verbindung schon ein wenig knapp, selbst wenn die Flieger pünktlich sind.

Karen hatte dann in Stuttgart eine SMS auf dem Telefon, dass es das Gepäck nicht geschafft hat. Das ersparte uns die erfolglose Warterei am Gepäckband und wir konnten uns gleich mit der netten Dame von der Gepäckermittlung in Verbindung setzen. Heute abend sollen die Taschen noch geliefert werden.

Aus und vorbei

Der Urlaub war klasse, die zweieinhalb Wochen Outback waren der beste Teil. Die letzte Woche an der Küste entlang war uns ein wenig zu zivilisiert. Falls wir nochmal sowas machen werden wir wohl nur noch ins Outback gehen.

Jetzt geht es gleich zum Flughafen. Müssen dann noch ca. 21h fliegen ;-)

Endlich Perth

Letztes Jahr haben wir schon einmal einen Versuch unternommen uns Perth anzusehen. Daraus wurde ja nichts, da uns der Strand vor dem Hotel allzu gut gefallen hatte. Diesmal haben wir uns daher ein Hotel in der Stadt genommen.

Gestern und heute waren wir auch schon erfolgreich in der City unterwegs. Lästig ist nur, dass die Läden zwischen 4pm und 5:30pm schliessen. Ist ja wie in meiner Jugend in Deutschland. Danach verlässt jeder und alles die Innenstadt. Klar gibt es noch Kneipen und Ausgehviertel wie Northbridge, aber die Stadt ist ab 18 Uhr verlassen und tot. Zum Glück ist es zur Zeit um die Uhrzeit wenigstens dunkel, dadurch ist es gefühlt spät, aber im Sommer muss es hier echt krass sein.

Neben der Stadt haben wir uns heute auch noch den Kings Park angesehen, der ist mal richtig toll. Er bietet eine sehr schöne Sicht auf das Stadtpanorama und den Swan River. Ausserdem ist er von der Art her zwischen englischer Garten und Outback angelegt, sehr interessant.

Heute hatte ich keine Lust meinen Foto mit mir rumzuschleppen, daher sind Fotos heute mit Karens GS2 gemacht.
……… Und ich (Karen) habe gedacht das ich heute mal nicht immer auf den Herrn warten muss bis er endlich fertig ist mit dem “optimalen” Bild….grrrrr !!!!!!!

Sturm in Port Denison

Karen ist ganz enttäuscht, dass ich bisher noch nicht über den Sturm (Windstärke 10) von Mittwoch (12.6.) berichtet habe. Das will ich jetzt nachholen.
Wir waren in Port Denison, direkt am Meer, unser Stellplatz lag ca. 30 Meter von der Mole entfernt. Für die Nacht wurde ein Sturm mit “Dangerous Winds” angesagt. Wir hatten ja schon einige Winderfahrungen vom Cape Range, aber was da auf uns zukam war doch noch zwei Spuren heftiger. Gegen 21 Uhr haben wir unser Pop-Top Dach “eingezogen”, da wir es nicht noch in der lezten Nacht verlieren wollten. Selbst mit eingezogenem Dach wackelte das Auto erheblich im Wind, aber das lästige Geflattere des Zeltstoffes war zum Glück weg.
Einziges Problem war jetzt, dass wir unseren üblichen Schlafplatz verloren hatten. Im Prinzip hat das Auto auch “unten” ein Bett (2x1m), da wir aber unnötig Ballast sparen wollten, haben wir den internen Tisch im Depot von KEA gelassen. Die Tischplatte war aber in seiner Zweitfunktion ein wichtiger Bestandteil des unteren Bettes. Nun hatten wir in der Mitte der Liegefläche eine Lücke von ca. 60 cm. Diese haben wir notdürftig mit unseren Reisetaschen und Handtüchern, Fleecepullis usw. gefüllt. Eben ist anders, aber wir konnten doch ganz gut auf der zusammengestückelten Liegefläche schlafen. Die Freude auf das Hotelbett wurde dadurch nur noch grösser.

Route: Homerun

Von Kalbarri ging es mit minimalen Umwegen direkt nach Perth. Herausragend war noch der Kalbarri NP. Neben dem Murchison hat er auch noch beeindruckende Klippen zu bieten.

11. Juni: Hamelin Pool, Kalbarri NP, Kalbarri (CP)
12. Juni: Kalbarri NP, Geraldton, Dongara, Port Denison (CP)
13. Juni: Perth (king size bed!)

Insgesamt sind wir 6074km gefahren.

Höhenprofil

Noch zweimal schlafen bis Perth

In Carnarvon haben wir noch ein paar Fruits & Vegetables eingekauft. Bietet sich an, da in Carnarvon der Grossteil des in WA verkauften Obsts angebaut wird. Gestern hatten wir schon eine Papaya zum Nachtisch – war das lecker. Die Shark Bay haben wir heute nur gestreift. Mussten wir halt für die Sonne am Wochenende opfern. Dafür ging es heute schon bis Kalbarri. Den NP konnten wir nur zum Teil anschauen, da nicht alle Strassen offen waren.

Route: Die Freiheit des Campers

Ab Exmouth haben wir des öfteren unsere Planung dem Wetter angepasst.

4. Juni: Shothole Canyon, Charles Knife Road, North West Cape (CP)
5. Juni: Cape Range NP, Yardie Creek, Pilgramunna (NP)
6. Juni: Yardie Creek Run, Coral Bay (CP)
7. Juni: Onslow (CP)
8. Juni: Karratha (CP)
9. Juni: Dampier, Karratha (CP)
10.Juni: Carnarvon (CP)

Höhenprofil

Route: Das Outback – der Rest

29. Mai: Minetour, Mt. Nameless, Karijini NP, Dales (NP)
30. Mai: Dales Gorge, Kalamina Gorge, Knox Gorge, Joffre Falls, Savannah (CP ohne Strom)
31. Mai: Weano Gorge, Oxer Lookout, Savannah (CP ohne Strom)
1. Juni: Hamersley Gorge, Mt. Sheila, Railway Road, Millstream (NP)
2. Juni: Chichester Range, Mt. Herbert, Phyton Pool, Millstream (NP)
3. Juni: Pannawonica, Giralia Station, Exmouth (CP)

Höhenprofil

Route: Das Outback bis Tom Price

Ab Geraldton ging es dann ins Outback.

24. Mai: Mullewa, Murchison Roadhouse, Errabiddy Bluff, Bilung Pool (BC)
25. Mai: Gascoyne Junction, Kennedy Range NP (NP)
26. Mai: Emu Hill Lookout, Cattle Pool, Mt. Augustus (CP)
27. Mai: Mt. Augustus, Dooley Downs, Pingandy Creek (BC)
28. Mai: Ashburton Downs, Tom Price (CP)

Höhenprofil

Route: Der Anfang

Bisher hatte ich noch keine Muse die GPS-Daten aufzubereiten. Allerdings wird es ja langsam Zeit, denn bald ist der Urlaub rum. Daher hier die bisherigen Etappen.

21. Mai: Perth, Camperübernahme, Einkaufen, Yanchep NP (CP)
22. Mai: Nambung NP, Jurien Bay, Stockyard Gully NP (BC)
23. Mai: Port Denison, Greenough, Geraldton (CP)

Die Buchstaben in Klammern geben die Übernachtungsart an:
CP: Caravan Park (Toiletten, Dusche, Wasser, Strom)
NP: National Park Campground (Trockentoilette, welch edle Umschreibung)
BC: Bush Camping (Natur pur)

Gepflegte Entspannung

Nach dem geschäftigen Vormittag auf dem Campingplatz ;-) ging es an den Strand. Die Burrup Penninsula ist ein komischer Flecken Erde. Hier gibt es Steinhaufen (Berge) die wie Abraumhalden aussehen, aber trotzdem natürlichen Ursprungs sind. Ausserdem gibt es im Westen als Kontrastprogramm zur Natur neben der Eiesenerzverladung eine riesige Gasverflüssigungsanlage.
Das harte Tagesprogramm endete dann noch mit einem Stop an der Tankstelle inkl. Reifen auf Highwayniveau aufpumpen. War eine totale Hightech-Anlage, der Reifendruck konnte vorgewählt werden und die Anlage hat dann automatisch den/die Reifen auf den gewünschten Druck aufgepumpt – Wahnsinn.

Nachtrag: Die Flucht geht weiter …

Von Onslow ging es weiter bis nach Karratha bzw. Dampier. Unser Plan an einem einsamen Strand Buschcamping zu machen scheiterte kläglich, weil wir uns den “Jump Up” nicht zugetraut haben. Das ist eine enge Rinne aus groben Steinen die mit einer grossen Felsstufe endet. An den Spuren auf den Steinen war zu erkennen, dass hier schon das eine oder andere Auto geopfert wurde (zumindest die Differentialgetriebe). Uns war das zu heikel und konnten somit leider nicht unser Wunschziel erreichen. Als Alternative haben wir uns auf einen Big4 Campingplatz zurückgezogen, dass ist so ziemlich genau das Gegenteil von Buschcamping – aber trotzdem schön.

Severe Weather Warning

Da haben wir uns ja richtig entschieden. In der Shark Bay hätten wir wohl keinen Spass gehabt. Hier in Karratha/Dampier scheint die Sonne und es ist angenehme 27°C warm. Heute vormittag haben wir ein wenig Housekeeping gemacht. Gleich werden wir noch an den Strand fahren.

Auf der Suche nach Sonne.

So, sind jetzt bis Onslow gekommen. Ist ein kleines Städtchen am Meer. Morgen werden wir den Rest bis Dampier zurücklegen.

Wer will schon in den Süden!

Wir nicht! Das Wetter sagt uns hier nicht zu. Windig, Wolken, vereinzelte Schauer……wer will das schon. Eigentlich würde uns ja jetzt schon der Weg wieder Richtung Perth führen. Die Wettervorhersage kolidiert aber mit unserem Plan. So haben wir beschlossen wieder nach Norden Richtung Dampier zu fahren. Tja, so wie es aussieht haben wir unsere Schnorchelausrüstung umsonst mit ans andere Ende der Welt genommen.

Ach ja, hoffentlich reicht die Zeit um rechtzeitig nach Perth zu kommen :-)

Vom Winde verweht.

In der Nacht kam es zwar nicht zu dem angekündigten starken Regen, dafür wuchs der Wind zu einem gefühlten Sturm an. Zumindest ächste unser Pop-Top Dach bzw. das ganze Auto ganz erheblich unter den Windlasten. Der Wind steigerte sich immer mehr und hielt bis in die Morgenstunden an, somit war die Nacht recht ungemütlich. Das einzig gute an dem Wind war, dass morgens die Wolken zum Grossteil vertrieben waren.
Es war aber immer noch sehr windig, wir wollten eigentlich noch einen Tag im Cape Range NP bleiben, um zu schnorcheln. Bei dem starken Wind hatten wir dann keine Lust mehr dazu und sind in Richtung Coral Bay aufgebrochen. Das liegt auch noch am Ningaloo Reef, allerdings nicht mehr im Cape Range NP.
Dazu sind wir wieder über den Yardie Creek, der um kurz nach 8 Uhr völlig trocken war und über 100km den Yardie Creek Run gefahren. Das ist eine Piste direkt an der Küste bis nach Coral Bay. Die Piste war sehr abwechslungsreich, meistens ist sie sandig. Am “interessantesten” war aber eine kleine Lehmpfanne. Dort hat der Regen der vergangenen Nacht ausgereicht, um eine spiegelglatte Oberfläche zu erzeugen. Zweimal hätte uns fast das Heck überholt. War ganz lustig, das einzige Problem bei Lehmpfannen und Regen ist, dass man sich dort auch problemlos festfahren kann und dann soll es einen Riesensauerei sein wieder rauszukommen. Aber soviel Regen war es wohl nicht ;-)

Zu Karens grosser Freude sind uns unterwegs noch viele Kängurus begegnet, einzeln und im Rudel. Zu Karens Verdruss mussten wir heute sicherlich durch 10 geschlossene Gates. Jedesmal anhalten, aussteigen, Gate öffnen, Auto durchfahren, Gate schliessen, einsteigen, weiterfahren. Irgendwie ist die Erfindung des Grid an dieser Gegend vorbeigegangen. Nach genügend Gehoppel über die Piste sind wir in Coral Bay angekommen. Coral Bay ist keine Stadt, sondern es besteht aus einer tollen Bucht, zwei Campingplätzen und zwei Resorts, also Tourismus pur. Macht aber nichts, solange hier kein Sturm ist und die Sonne scheint!

So ein Mistwetter

Sind gemütlich nach dem Frühstück in Richtung Cape Range NP aufgebrochen. Leider hat es einen Wetterwechsel gegeben und es zog immer mehr zu. Haben trotz aller Schilder, dass alles besetzt sei, einen Platz im Pilgramunna Camp bekommen. Das Camp konnte erst ab 12 Uhr bezogen werden, sind daher noch nach Yardie Creek gefahren. In Yardie Creek hört die Asphaltstrasse auf und es geht eine Sandpiste weiter in Richtung Süden. Allerdings steht einem die Überquerung des Yardie Creek je nach Ebbe oder Flut im Weg. Haben uns die Flussquerung angesehen, die Querung war teilweise mit Wasser geflutet. Wie bestellt kam ein Auto von der anderen Seite und ist problemlos durch das Flussbett gekommen. Daher haben wir es auch sofort probiert, auf der anderen Seite haben wir uns noch das 1K Camp angesehen, es war total leer. Hier hätten wir also auch ein Plätzchen für die Nacht bekommen. Sind dann aber zurück, das Pilgramunna Camp war doch noch ein wenig interessanter als das 1K Camp, denn durch das Camp fliesst der Pilgramunna, ein Fluss. Der zur Zeit auch Wasser führt. Der Übergang ins Meer ist allerdings nur bei Flut gefüllt – und aktuell war Flut. Daher mussten wir erst noch kurz durch den Fluss/Bach “schwimmen”, um zu unserem Stellplatz zu kommen. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Bucht und das Meer. Ein wirklich tolles Camp. Doch leider zog das Wetter weiter zu und der Himmel verdunkelte sich immer mehr. Am Nachmittag hat es dann mehrere kurze Regenschauer gegeben.
Unser Essen mussten wir zum ersten mal in diesem Urlaub im Camper zubereiten. Wir haben die leckere Zwischenmahlzeit aus Tom Price “Aussie Worker Spud” nachgekocht. Hat wirklich vorzüglich geschmeckt, das aufwändigste war, dass wir den Krautsalat selber machen mussten. Ging aber alles recht gut von der Hand in unserem doch überschaubaren Domizil.

Cape Range NP

Da wir gestern ein wenig sportlich Unterwegs waren hatten wir keine Zeit die Attraktionen vor Exmouth anzusehen. Dies haben wir heute nachgeholt, d.h. wir sind nochmal ein wenig zurückgefahren um die Ostseite des Cape Range NP zu erkunden. Zuerst ging es in den Shothole Canyon, es war eine holprige Fahrt bis zum Talschluss von dort konnte durch einen kurzen Fussweg ein Lookout angelaufen werden.
Die interessantere Strecke war aber wenige Kilometer südlich die Charles Knife Road. Es ging steil bergauf und es gab jede zweite Kurve einen tollen Blick zurück in die Täler und auf das Meer. Nur der Endpunkt war ein wenig dröge, es gab nicht wirklich spannendes zu sehen. Oder wir haben es übersehen.
Auf dem Rückweg wollten wir uns in einer “Prawn Fishery” einen Mittagssnack besorgen, leider gab es an der Fabrik keinen Direktverkauf mehr. Schade, hatten uns schon darauf gefreut. So gab es halt nichts – ein wenig Härte muss sein ;-) und wir sind an die Nordspitze des North West Capes gefahren. Dort haben wir einen schönen Spaziergang am Strand gemacht bevor wir zum Einkaufen nach Exmouth zurück sind.
Da wir am nächsten Tag im NP auf der Westseite in einem Campground direkt am Meer übernachten wollten hatten wir uns bereits heute darüber informieren bzw. uns ein Plätzchen reservieren wollen. Im Visitor Center haben wir nur erfahren, dass aktuell alle Plätze ausgebucht sind und die freiwerdenden Plätze nach dem “first come”-Prinzip vergeben werden. Das hat sich ja nicht gut angehört, werden morgen dann sehen ob wir was bekommen.
Abends auf dem Campingplatz ist eine Horde Kakadus über unseren Müll(!!!!) hergefallen. Wir hatten alle Hände damit zu tun sie zu verscheuchen, natürlich erst nachdem wir die Fotos gemacht hatten.

Hups, wir sind ja schon in Exmouth

Gestern hat der Exit an die Küste nicht geklappt. Wir sind ja lieber nochmal eine Nacht im Outback geblieben. Dafür mussten wir heute einiges an Kilometern fahren. Das war aber an sich gar nicht unser Problem, denn viel “schlimmer” war, dass unsere Vorräte zu Neige gingen (in Dampier hätten wir einkaufen können). Wir hatten nur noch unsere Notration: Nudeln mit Baked Beans. Unsere Hoffnung lag auf Pannawonica, das auf unserer neuen Route lag und auch ein Minenstädtchen ist. Da die Minen in der Regel 24×7 arbeiten, war die Hoffnung, dass die Läden auch an 7 Tagen auf haben – es war Sonntag. Leider hatte dort nur ein Deli geöffnet, der nichts brauchbares für uns hatte. Aber immerhin konnten wir mit einem Minenarbeiter über die Euro 2012 fachsimpeln. Er meinte felsenfest er wird sich die meisten Spiele live im Fernsehen oder Pub ansehen. Respekt, die Spiele laufen in Australien um 3 Uhr morgens. Immerhin war er genauso fest davon überzeugt, dass Deutschland die EM gewinnen wird.

Geplant waren heute 450km und übernachten wollten wir ca. 130km vor Exmouth. Naja, die Übernachtungstätte, eine Station (Farm), war leider “Out of order” und so konnte wir dort nicht bleiben. Da wir sehr gut in der Zeit lagen (Karen ist gefahren) sind wir noch schwups bis nach Exmouth durchgebrettert.

In Exmouth haben wir dann auch noch einen Supermarkt gefunden der uns was verkaufen wollte.

Planänderung

Eigentlich sollte uns die Tour heute nach Dampier an die Küste führen, damit hätten wir dann alle Stationen der Eisenerzförderung und des Exports in der Pilbara gesehen. Uns hat der Campground aber so gut gefallen, dass wir Dampier gestrichen haben und heute nochmals hier übernachten. Als Tagesausflug ging es in die Chichester Range. Dort haben wir als erstes den Mt. Herbert bestiegen. Nach 500m war auch dies erreicht. Nein – nicht Höhenmeter – Wegstrecke; der Parkplatz lag halt knapp unter dem Gipfel. Auf der sehr schlängeligen Weiterfahrt (winding road 10km ahead) durch die Ranges ging es noch zum Phyton Pool. Dem Pool hätten ein paar Liter Wasser mehr sicherlich ganz gut getan. Er sah ziemlich “algig” aus. Laut Erklärbärschild ist das aber normal. Die Lage von dem Pool ist trotzdem genial, vor allem vermutet man gar nicht, dass sich in so einer kargen Gegend eine solche Oase verbirgt.
Den Nachmittag haben wir noch auf dem Campground und mit einem kleinen Spaziergang verbracht.