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Hong Kong – schön war es!

Die zwei Türme

Die zwei Türme

Uns hat Hong Kong spitzenmäßig gefallen. Die Stadt ist lebendig und Vieles hat ganz eigene Dimensionen. Die Stadt wird aktuell von zwei Türmen beherrscht. Das ICC in Kowloon und das 2IFC auf Hong Kong Island. Was auch noch von Hong Kong bleibt ist das Gefühl, dass alle 7 Millionen Einwohner das Bedürfnis haben sich zur gleichen Zeit am gleichen Ort (Tsim Sha Tsui) aufhalten zu wollen.
Die kulinarische Überraschung war für uns das morgentliche Yum Cha. Das ist mal wirklich eine gelungene Art in den Tag zu starten.

Einmal Mong Kok und dann Tschüß

Der letzte Tag unserer Hong Kong Reise kam doch schneller wie gedacht – so ein Mist. Morgens haben wir gemütlich unsere Sachen gepackt und haben pünktlich um 12 Uhr ausgecheckt. Das Gepäck haben wir vorerst im Hotel deponiert. Unser Flieger geht erst um kurz vor Mitternacht und somit hatten wir noch den ganzen Nachmittag Zeit.
Diesmal ging es in Richtung Mong Kok, um dort ein paar Märkte zu erkunden. Über die Tempel Street (in der natürlich nichts los war, da der Night Market erst abends aufmacht – wer hätte es gedacht bei dem Namen) ging es zum Jade Market und dann zum Ladies Market. Zum Schluss sind wir noch zum Bird Garden gelaufen, dass war dann nochmals interessant, dort werden Vögel angeboten. Nach dem ohrenbetäubenden Gezwitscher der Vögel war der Bedarf an Märkten gedeckt und es ging zurück nach Tsim Sha Tsui. Geht recht fix mit der MTR, zum Hotel ging es mal wieder durch die endlosen unterirdischen Gänge der MTR-Stationen im Süden von Kowloon.
Bequem wie wir sind haben wir ein Taxi zum Flughafen genommen. Auf der Fahrt, es war ja mittlerweile dunkel, konnten wir die Skyline von Hong Kong Island nochmal aus anderen Perspektiven sehen.
Um Mitternacht war es dann vorbei mit dem Kurzurlaub in Hong Kong und der Flieger Richtung London hob ab.

Tschüß Hong Kong, war ein toller Jahreswechsel und der Spruch aus dem Glückskeks hat sich tatsächlich bewahrheitet ;-)

Neujahr auf Cheung Chau

Den ersten Tag des Jahres haben wir für einen Ausflug auf die Insel Cheung Chau genutzt. Die Insel ist autofrei und hat ziemlich viele Lokale mit frischen Meeresfrüchten. Genau das richtige für uns. Da heute in Hong Kong Feiertag ist sind wir nicht ganz so alleine unterwegs wie gedacht. Die Fährfahrt auf die Insel dauert 50 Minuten und dort gibt es neben vielen verwinkelten Gassen und ein paar Tempeln auch einen schönen Sandstrand. Aktuell ist keine Saision, hat ja nur 20°C. Vor der Rückfahrt haben wir noch in einem Restaurant an der Hafenmole lecker Zackenbarsch und Gambas gegessen. Morgen ist schon unser letzer Tag in HK. Mal schaun was noch ansteht bevor unser Flieger nach London geht.

Gutes neues Jahr 2014

Wir wünschen allen ein gutes neues Jahr 2014!

Aussicht vom Peak

Heute an Silvester wollten wir mit der Peak Tram auf den Peak fahren, um uns Hong Kong und Umgebung von “oben” anzusehen. Der Weg zur Talstation führte durch den Hong Kong Park, ja so richtig mit Bäumen, Teichen und sogar einem Wasserfall. War eine ganz nette Abwechslung zu den Betonburgen überall sonst.
Die Warteschlange an der Tram war aber leider schon bei der 2h Wartemarke. Das war uns eindeutig zu lang. Daher verzichteten wir auf die Fahrt mit der Tram und haben uns ein Taxi genommen. Das ging auch ganz fix und war sogar günstiger als mit der Tram zu fahren. Der Ausblick von dort oben ist genial. Es lag zwar, wie die letzten Tage auch, ein leichter Dunst in der Luft, aber die Stadt von oben ist richtig beeindruckend. Zurück ging es wieder mit dem Taxi und der Star Ferry. Wir wollten für Abends noch ein wenig Sushi und Sashimi kaufen, bevor wir einen geeigneten Laden gefunden hatten mussten wir natürlich mal wieder durch einen Einkaufstempel, der gefühlt grösser war wie alle anderen zusammen. Glücklicherweise haben wir nach ein wenig Suchen auch wieder einen Ausgang gefunden (war wirklich nicht ganz leicht). 200m weiter hatten wir dann das total Kontrastprogramm! Einen “Temporary Market” unter einer Brücke, dort gab es doch ganz erstaunliche Dinge bis hin zu ganzen Ziegenköpfen, die bereits gehäutet waren.

Mit der Tram nach Causeway Bay

Auch am zweiten ganzen Tag ging es nochmal nach HK Island. Dort sind wir mit der Tram vom Western Market bis nach Causeway Bay mit der Tram gefahren. Dauert zwar, aber aus der Doppeldeckerbahn hat man ganz andere Perspektiven.
In Causeway Bay mussten wir natürlich wieder ein paar Einkaufstempel bestaunen. Es ist unglaublich. In Honk Kong habe ich in zwei Tagen mehr Cartier, Dior und vergleichbare Läden wie im meinem ganzen bisherigen Leben zusammen gesehen.

Auf die Insel

Am ersten richtigen Tag wollten wir gleich mal auf Hong Kong Island. Davor haben wir uns aber noch mit Dim Sum zum Frühstück gestärkt. Das sind, in einem Korb gedämpfte, Leckerli. Variationen gibt es reichlich, von geminzten Rinderhackbällchen, über Shrimps mit Gemüse bis hin zu Pudding in Teigtaschen u.v.m. War ein guter Start in den Tag, nur beim Bestellen mussten wir uns von der Bedienung unsere “Wunschliste” für die Küche ausfüllen lassen, da diese nur in Chinesisch vorlag.
Nach dem Essen ging es zur Star Ferry und wir sind mit der Fähre nach Hong Kong Island übergesetzt. Dort sind wir mehr oder weniger ziellos durch die Strassen geschlendert und haben von hypermodernen und edlen Einkaufstempeln bis zu wuseligen Trödlermärkten so ziemlich alles gesehen was wir von Hong Kong erwartet bzw. erhofft hatten.
Auf dem Rückweg waren wir noch japanisch Essen. Neben dem üblichen Zeugs z.B. Sushi gab es eine Tischbratpfanne in der wir unser Fleisch selber brutzeln konnten. Hat natürlich auch wieder lecker geschmeckt.

Ankommen

Nach der Ankunft im Internationalen Flughafen von Hong Kong haben wir erstmal zwei extrem wichtige Dinge getan. Zum einen haben wir uns Prepaid Karten für unsere Smartphones besorgt (eine Woche Flat für 88 HKD) und danach die Octopus Card für den ÖPNV. Mit der Karte können wirklich alle Verkehrsmittel (MRT, Bus, Strassenbahn, Fähren) und mehr (Restaurant, Eintrittspreise) bezahlt werden und das ganze auch noch berührungslos, wirklich eine genials Teil.
Mit dem Airport Express und der MRT sind wir dann direkt bis vor unser Hotel gefahren. Hatte ja extra bei der Buchung darauf geachtet das wir was vom Hafen bzw. die Skyline von Hong Kong Island sehen, aber der erste Blick vom Hotelzimmer aus war dann schon wirklich der Hammer. Die Sonne war gerade am untergehen und es lag eine schöne goldige Abendstimmung über dem Meer und der Insel – genial.
Der Hunger trieb uns nochmals auf die Strassen von Kowloon, in einer Seitengasse der Nathan Road haben wir was schmackhaftes gefunden. Allerdings haben uns die unglaublichen Menschenmassen erstmal erschlagen. Abends sind glaube ich wirklich alle 7 Millionen Einwohner der Stadt unterwegs. Im Hotel zurück haben wir noch die beleuchtete Skyline genossen und sind dann eingeschlummert.

Reise, Reise ….

Wir sind mit British Airways über London nach Hong Kong geflogen. Ist eine prima Sache. Erstens sind wir in 15 Minuten mit dem Taxi am Flughafen. Zweitens ist das Terminal 5 in London ganz erträglich um dort ein paar Stunden Wartezeit abzuleisten. Und BA hat seit ca. einem halben Jahr brandneue A380 mit denen sie die Strecke von London nach Hong Kong fliegen. Zum erstenmal haben wir auch ein paar Euro mehr investiert und uns die Premium Economy geleistet. Auf einem 12h Flug sind das wirklich gut angelegte Euros. Da vor allem der Sitzabstand um Längen besser ist wie in Economy.
Nach einem feinen Essen (British filet beef) und einem kurzen Nickerchen waren wir dann auch schon in Hong Kong.

Morgen geht es nach ……

Hong_Kong_SAR_Regional_Emblem

Heute waren wir im Familienkreis beim Chinesen Essen. Dort gab es natürlich nach dem Essen für jeden einen Glückskeks. Mein Spruch war bezeichnenderweise:

“Soon you are making a long trip that will bring new perspectives.”

Fraglich ist nur ob damit wirklich die Reise nach Hong Kong gemeint ist.
Es gibt ja auch andere Möglichkeiten der Interpretation ……. ;-)