« Posts under Kanada 2013

13-09-21 Reise, Reise ….

Am Samstag stand die Rückreise an. Morgens haben wir noch den letzten Müll entsorgt, dazu hat unser $15 Grillrost gehört. Das war wirklich der beste Tip den wir im Vorfeld der Reise erhalten hatten. Ich glaube ansonsten hätten wir nicht so oft auf der Glut vom Lagerfeuer unser Abendessen zubereitet, sicherlich 2/3 bis 3/4 aller unserer Abendessen.
Der Spring Hill RV Park in dem wir unser letztes Lager aufgeschlagen hatten war entweder eine Tankstelle mit RV Park oder umgedreht. Daher haben wir dort morgens erstmal unseren Tank gefüllt. Auf den 36km bis Airdire wird sich sicherlich die Tankanzeige nicht von der “Full” Stellung wegbewegen (das sind die Spätschäden eines zu langen Aufenhalts im Schwabenland). So war es auch und die Rückgabe des Campers stellte sich als völlig problemlos dar.
130921_Foto_01
Gegen 12 Uhr wurden wir dann zu Flughafen gefahren und durften die Zeit bis zum Start gegen 20 Uhr verbummeln. Der Flieger startete pünktlich und wir hatten nur noch die Aufgabe die 9 Stunden Flug einigermaßen erträglich zu gestalten. Air Transat, die Fluggesellschaft, hat es tatsächlich geschafft in einen Airbus 330-200 9 Sitze je Reihe zu verbauen. Das ist ziemlich eng und ich hatte das Vergnügen im Mittelsitzt zu sitzen (Als Gentelman habe ich Karen natürlich den Gangsitz überlassen).
Nach dem Essen habe ich es mir mit Augenbinde und Kopfhörern “gemütlich” gemacht und 4 Stunden Iron Maiden konsumiert. Gerade als meine Lieblings Platte der Irons anfing (Somewhere in time) gab es Frühstück. Naja, hätte ich mir die Playlist besser zusammengestellt.
Von Terminal 2 in Frankfurt ging es zur Fernbahn, das ist ja fast ein Marathon. Nach der Fahrt mit dem ICE, S-Bahn, Taxi und dem leidvollen Kontakt mit VfB Fans (Spiel gegen Frankfurt) waren wir dann um 17:30 zu Hause. Endlich.

Fazit: Kanada ist eine Reise wert.

13-09-22 Was wichtiges zu erledigen ….

Sind wieder zu Hause! Und haben es noch pünktlich zur Bundestagswahl geschafft. Die Briefwahlunterlagen kamen nicht mehr rechtzeitig vor dem Urlaub. Als gute Demokraten haben wir es nach 24h Rückreise und ca. 8000km gerade so noch geschafft die Stimmzettel gegen 17:45 direkt im Wahllokal abzugeben. Ja, so sind wir – dafür ist uns kein Weg zu weit.

13-09-20 Nur noch 36 km …

… entfernt vom Rückgabeort unseres Campers übernachten wir das letzte mal in Kanada. Ursprünglich wollten wir im Bow Valley in einen PP Campground gehen. Der war aber AUSGEBUCHT!!!, das mit den Schönwetterwochenenden kann echt lästig werden. Da wir aber unbedingt Strom, Dusche und einen Sani Dump haben wollten blieb nur ein kommerzieller RV Park (erst unser zweiter). Er liegt schon in der Prärie und bei blauen Himmel stieg die Temperatur auf sagenhafte 23°C. Am Horizont waren noch die Berge zu erkennen. Prima Abschluss der Reise. Gegen Abend haben wir angefangen, unsere Sachen zu sortieren und das Gepäck zu richten.

13-09-19 Rockies wie im Traum

So, der letzte Tag war ja ziemlich bescheiden. Heute soll das Wetter deutlich besser werden. Morgens hingen zwar noch ein paar Wolken in den Bergen, aber dennoch sah es schon sehr erfreulich aus. Wir sind am Vormittag erstmal auf den Highwood Pass hoch. Dort lagen schon die ersten 10cm Schnee des nächsten Winters. Die Struktur der Berge kam durch den Neuschnee sehr schön raus und davon abgesehen sah es einfach toll aus.
Ein paar Kilometer nach dem Pass war leider die Strasse gesperrt. Das Unwetter vom Juni, extremer Regen, hatte die Strasse ruiniert. Das Unwetter hatte ja auch dazu geführt, dass grosse Teile von Calgary überschwemmt waren, was bisher extrem selten vorkam. Und Calgary ist gut 150km entfernt.
Der Tag im Kananaskis Country war wirklich toll, so habe ich mir immer die Rockies vorgestellt. Und vor allem ist hier bei weitem nicht so ein grosser Andrang wie in Banff, Lake Louise oder Jasper. Naja, so ein super Geheimtip ist es jetzt auch wieder nicht. Alle Campgrounds im Peter Lougheed PP haben zusammen über 500 Stellplätze. Ganz alleine ist man dann doch nicht.

13-09-18 Ein Tag im Regen

Regen morgens, Regen mittags, Regen nachmittags und gegen Abend nachlassender Regen.
Die Wolkendecke lag den ganzen Tag bei 300m über Talgrund, d.h. wir haben absolut nichts von den Bergen gesehen. Erst gegen Abend hob sich die Wolkendecke und wir konnten einen kurzen Blick auf das Kananaskis Country werfen, dort waren wir inzwischen. Sind von Lake Louise über den Highway 1 (Trans Canada Highway – TCH) nach Banff gefahren. Eine kleine Stadtrundfahrt gemacht und weiter nach Canmore “geschwommen”. In Canmmore ging es in die Berge. Bei passablen Wetter soll es genial sein den Spray Lakes Trail zu fahren. Leider war kein passables Wetter.
Erst wollten wir bei den Kananaskis Lakes im Elkwood Campground uns einen Platz suchen, allerdings war der Platzwart so unfreundlich, dass wir “beleidigt” weitergefahren sind. Welch ein Glück denn so haben wir den Campground Interlakes “gefunden”. Er bietet tolle Plätze direkt am Lower Kananaskis Lake und dort ist ein ausgesprochen freundlicher Platzwart am Werk. Es hat uns dort so gut gefallen, obwohl das Wetter noch richtig mies war, dass wir den Platz gleich für zwei Tage genommen haben.

13-09-17 Icefields Parkway (2)

Bei 2°C liegt die Versuchung nahe sich morgens nochmals im Schlafsack zu verkriechen. Aber nach dem ersten Blick aus dem Fenster sah die Welt schon wieder ganz anders aus. Mount Athabasca lag im schönsten Morgenlicht auf der anderen Talseite. Nach dem Frühstück ging es zurück zum Columbia Icefield. Wird sind zu einer kurzen Erkundung des Gletscherfusses aufgebrochen. Morgens war kaum was los, leider lag der Gletscher aber selber auch noch im Schatten der Berge. Wir wollten aber das gute Wetter nutzen und die zweite Etappe des Icefields Parkway bei deutlich mehr Sonnenschein genießen. Es war zu gestern schon ein riesiger Unterschied, die kanadischen Rockies sind wirklich umwerfend. Es reiht sich eine Hammerbergkette an die nächste und dazwischen ein grandioses Tal.
Der absolute Knaller ist natürlich der Lake Peyto. Ist ja nicht so, dass wir dort alleine waren. Mindestens 100 Chinesen waren auch unterwegs. Ein paar Meter über schmale Pfade neben dem “offiziellen” Aussichtspunkt konnten wir aber den See, die Lage und Gebirgskulisse in Ruhe geniessen. In Lake Louise haben uns die Wolken eingeholt und so wurde es nur ein kurzer Abstecher zum See, der maximal touristisch erschlossen ist (was völlig verständich ist).
Da es sich zuzog sind wir in Lake Louise auf dem Campground geblieben und sind nicht wie geplant in den Yoho NP weitergefahren.
Morgen ist wieder Regen angekündigt, mal schaun was wir daraus machen.

13-09-16 Icefields Parkway (1)

Der Schrecken am Morgen war der graue Himmel über Jasper. Kannten wir gar nicht mehr, dass die Sonne nicht scheint. Zu allem Überfluß kam nach einiger Zeit auch noch Regen dazu. Und das auf der ersten Etappe über den so legendären Icefields Parkway. Die Landschaft ist auch so beeindruckend, aber graue Wolken nehmen einfach den Glanz.
Erster Stopp waren die Athabasca Falls und dort wurde uns klar, dass die schöne ruhige Zeit vorbei ist. Der Parkplatz war gut gefüllt und für das schlechte Wetter waren doch erstaunlich viele andere Menschen unterwegs. Die Fälle selber sind nicht allzu hoch, aber dennoch imposant wie sich das Wasser durch das Gestein gefressen hat.
Gleich ein paar Kilometer weiter liegen die Sunwapta Falls die wir auch ganz interessant fanden.
Es ging immer höher in Richtung Sunwapta Pass, der mit 2035m doch eine beachtliche Höhe aufweist. Kurz davor liegt das Columbia Icefield. Wir waren zwar kurz im Visitor Center, aber das Icefield haben wir rechts liegen lassen. Bei Regen und Wind und schlechter Sicht macht es keinen Spass. Unser Camp haben wir gleich um die Ecke auf dem Wilcox Creek Campground aufgeschlagen. Da wir recht früh dort waren und es sich eingeregnet hatte haben wir uns erstmal einen Mittagsschlaf gegönnt und den Rest des Tages verbummelt.

13-09-15 Maligne Canyon und Lake

Karen war erstaunlich spät auf den Beinen – dafür, dass sie die Nacht ein wenig unruhig verbracht hat. Der Finger erinnerte sie immer wieder daran, dass er nicht in eine geschlossene Autotüre gehört. Wir sind morgens erstmal nach Jasper und haben in einer Pharmacy nach Pflastern und einer geeigneten Salbe gesucht. Nachdem der Finger verarztet war ging es in den Maligne Canyon. Das ist eine Kalksteinschlucht der Spitzenklasse und man sollte nicht die Erwartung haben dort alleine zu sein. Dennoch absolut lohnenswert. Nach der gut einstündigen Erkundung ging es zum Lake Maligne. Das ist mehr oder weniger der Paradesee der kanadischen Rockies. Allein schon die Fahrt dorthin, vorbei an Medicin Lake ist grandios. Der See erfüllt sein Versprechen, obwohl wir noch nicht mal mehr die “obligatorische” Schiffsfahrt auf mitgemacht haben.
Der Campground ist so gross, dass wir mit dem Auto zum Duschen gefahren sind, Wahnsinn. Ist aber wohl so vorgesehen in Anbetracht des Parkplatzes vor den Duschhäusern.

13-09-14 Von Lake Kinney nach Jasper

Morgens, es war noch ein wenig frisch, sind wir zu einer Wanderung – ok, besserer Spaziergang – aufgebrochen. Nach einer Stunde waren wir dann am Lake Kinney, ein See in Wahnsinnslage. Es war dazu noch windstill und somit spiegelte sich die ganze Bergwelt in dem türkisfarbenen See.
Die Weiterfahrt nach Jasper über den Yellowhead Pass war schön und die Aussicht änderte sich nach jeder Kurve. In Jasper war recht viel los – schlechte Planung an einem Samstag dort einzutreffen. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt haben wir es vorgezogen mit der Gondel auf den Hausberg von Jasper zu fahren. Vom Whistlers hatten wir einen schönen Ausblick in alle Richtungen. Es waren zwar keine Wolken am Himmel, aber in der Ferne wurde es recht schnell dunstig. Der Campground, er hat über 700 Stellplätze, war schon ziemlich voll haben aber noch ein Plätzchen bekommen.

Karen war am Abend wohl ein wenig langweilig und hatte nichts besseres zu tun wie mit ihrem Mittelfinger gefährliche Experimente zu unternehmen. Das Ergebnis war: Autotüre zu und Finger drin. Der Nagel ist Blau und ich darf jetzt den ganzen “Haushalt” machen. Geschickt eingefädelt. Dafür hat Karen seit 24h Stunden pochende Schmerzen im Finger und die ersten zwei Stunden danach sah sie extrem unentspannt aus. Die Autotüre hatte sie wenigstens selbst zugeschlagen. Verstehe bis jetzt noch nicht warum sie den Finger “drin” gelassen hat – sie auch nicht.

13-09-13 Endlich in den Rockies

Morgens früh aufgebrochen, in McBride noch ein paar Kleinigkeiten besorgt und dann endlich in die Rockies gekommen.
Als erstes lag im wahrsten Sinne des Wortes gleich mal der Höhepunkt vor uns. Es ging geradewegs auf Mount Robson zu. Genial bei bestem Wetter direkt auf den höchsten Berg der kanadischen Rockies zuzufahren. Gelungener Einstieg :-) Das Lager haben wir genau vor dem Berg aufgeschlagen. Am nächsten Morgen, wenn es noch kühl ist, wollen wir zu Lake Kinney laufen.

13-09-12 Yellowhead Hwy und kein Ende

Noch eine Etappe auf dem Yellowhead Hwy. Das Teil, also der Hwy, ist jetzt nicht unbedingt die Strasse, die unbedingt auf der “müssen wir machen”-Liste stehen sollte. Natürlich liegen am Highway immer wieder nette Dörfer und Landschaften. Aber im Vergleich was wir in der Prärie Albertas, in den Northwest Territories und entlang des Cassiar Hwy gesehen haben ist es eher gewöhnlich. Könnte auch irgendwo in Hessen sein. Naja, heute waren wir jedenfalls auch in Prince George, wichtigste Aktion war es einen Koffer für die Rückreise zu kaufen. Das hat auch gut geklappt, vor allem nachdem Karen einen Angry Birds Koffer für günstig Geld gesehen hatte.
Nachmittags ging es an den Purden Lake. Dort haben wir einen ganz netten Spaziergang zu der Day Use Area gemacht.
Die drei Tage entlang des Yellowhead Highways waren zwar nicht so der Knaller, um mal ein paar Tage zurückzuschalten aber richtig schön. Vor allem da wir bestes Wetter hatten.
Morgen geht es endlich in die Rockies, da wird es dann wohl wieder spektakulärer.

13-09-11 Yellowhead die Zweite

Es ging wieder ein paar Kilometer weiter auf dem Yellowhead Hwy. Ab und zu organisieren wir uns bei Tanken auch noch zwei “Large Coffees bzw. Hot Chocolate”. Lässige 700ml die super in die Halter der Mittelarmlehne des Autos passen.

Zuerst wollten wir am Francois Lake campen, dieser Campground bzw. PP stellte sich allerdings als ungeeignet heraus. Sind daher weiter nach Beaumont PP, der lag zwar ziemlich nah am Hwy, aber dennoch sehr schön am Fraser Lake. Wir waren recht früh da und so konnten wir das schöne Wetter richtig gut nutzen.

13-09-10 Yellowhead Highway

Irgendwie hatten wir keine Lust nach Prince Rupert an den Pazifik zu hetzten. Daher haben wir uns ein wenig Zeit für die Transferpassage in die Rockies genommen. Den Yellowhead Highway East fahren wir jetzt ganz entspannt in kurzen Etappen in drei Tagen. Erstes Ziel war erstmal ein Safeway in Smithers, um unsere Vorräte wieder aufzufrischen. Den Nachmittag und Abend haben wir am Thyee Lake verbracht, dort war auch unser Camp.
Das Wetter ist mittlerweile aufdringlich gut, um nicht zu sagen zu gut. Wir haben hier eher mit 18-20°C gerechnet. Aktuell steht die Temperatur bei 28°C …. und die nächsten Tage soll es nicht “besser” werden.

13-09-09 Bären, Lachse und Gletscher

Der Rest des Cassiar Highway war ganz nett. An der Mezidian Junction stieg allerdings die Spannung, jetzt ging es nach Stewart und Hyder. Stewart liegt in Kanada und Hyder in Alaska, also den USA. So weit so gut, um allerdings zum Salmon Glacier zu kommen, der “kanadisch” ist muss man ein paar Kilometer durch die USA fahren. Da Hyder aber nur aus Kanada erreicht werden kann und sonst keine “Ausgänge” hat gibt es so gut wie keine Grenzkontrollen.
Die Strecke nach Stewart kann schon mit ein paar tollen Highlights punkten. Als erstes begegneten wir einem Schwarzbären, der keinerlei Scheu vor Autos und klickenden Kameras hatte. Er possierte uns locker 10 Minuten als Fotomodell, ihn interessierte aber nur das Futter rechts und links von der Strasse. Als nächstes kam der Bear Glacier, der direkt von der Strasse zu sehen ist. Sieht eher wie ein Versuchsaufbau eines Gletschers aus. Kann aber durchaus mit verschiedenen Blautönen des Eises dienen. In Stewart scheint die Zeit ein wenig stehen geblieben zu sein, sah fast kulissenhaft aus. Haben dort getankt und ein paar Kleinigkeiten eingekauft. Dann ging es in die USA, ganz ohne Grenzkontrolle. Am berühmten Fisch Creek war leider nichts los. Eigentlich sollten hier Bären die Lachse, die zum Laichen flussaufwärts schwimmen, genüsslich verspeisen. Die Lachse waren da, wir waren da nur die Bären nicht, Schade.
Weiter ging es eine üble Schotterpiste auf 1200 Meter (von 0m, Hyder liegt ja am Pazifik). Am Ende der Strasse wartete der Salmon Glacier. War ein beeindruckender Anblick. Allerdings waren uns die Dimensionen erst nicht klar. Erst als tief unter uns ein Hubschrauber über den Gletscher flog wurde uns die Grösse richtig bewusst. Die Campingplätze in Stewart haben uns nicht gefallen, daher sind wir abends noch die 60 Kilometer bis zum Meziadin Provincal Park gefahren.

13-09-08 Auf dem Cassiar Highway

Der Cassiar Highway ist in Vergleich zum Alaska Highway ein Feldweg – und das ist gut so. Macht viel mehr Spass beim Fahren. In Good Hope Lake begegneten wir einem Pferd! Es lief gemütlich über die Strasse und nachdem wir gestoppt hatten trottete es an unser Fahrzeug und schaute interessiert hinein. Nach ein paar Minuten, das Pferd machte keine Anstalten zu gehen, fuhren wir sehr vorsichtig weiter. Sachen gibt es.
Wir hatten uns zum ersten mal einen privaten Campingplatz für die Nacht ausgesucht. Allerdings wurde dieser gerade umgebaut und glich einer Baustelle, wir haben es vorgezogen einen anderen zu suchen. Der zweite, ebenfalls privat, war dann in Ordnung. Im Gegensatz zu den staatlichen Campgrounds, die meist sehr naturnah angelegt sind, herrschte hier der Rechte Winkel, kurz gestutztes Gras und die effiziente Nutzung des Raums (also wenig Platz). Wir hatten jedoch massig Platz da wieder mal nur noch 2 andere Camper sich auf der Anlage aufhielten.

13-09-07 Ruhetag am Boya Lake

Der Tag fing so sonnig an wie der letzte aufgehört hat, die Sonne schien uns bei geöffneter Türe direkt ins Gesicht. Ansonsten haben wir eine kleine Wanderung am See gemacht und die Seele baumeln lassen.

13-09-06 Über Watson Lake zum Ruhetag

Früh morgens (warum wohl ?) sind wir in Richtung Watson Lake aufgebrochen. In der Morgensonne begegneten wir einer Herde Bisons beim Frühstück. Nachdem wir ein wenig Mut gefasst hatten, hielten wir mitten in der Herde an und sind ausgestiegen. Wir haben dann dort ca. 15 Minuten das Herdenleben miterleben dürfen. In dieser Zeit kam gerade mal ein Auto und ein Truck vorbei – auf dem Alaska Highway. Mittags erreichten wird den Yukon und Watson Lake, um es nach Einkäufen, Tanken, Sani Dump und ein wenig Internetsurfen wieder Richtung British Columbia zu verlasesn.
Den Boya Lake Campground erreichten wir zwar recht spät, haben aber noch einen Spitzenplatz direkt am See ergattert. Uns hat es dort so gut gefallen, dass wir uns spontan entschieden haben gleich zwei Nächte zu bleiben.

13-09-05 Heisse Quellen

Die Zufahrt zum Campground lag mitten in der Baustelle, daher konnten wir nicht einfach losfahren, sondern mussten warten bis mal wieder ein Pilot Car vorbeikam. Danach ging es immer höher in die nördlichen Rocky Mountains bis wir mit dem Summit-Pass (kreativer Name) den höchsten Punkt des Alaska Highways erreicht haben (1305m). Dort war es allerdings recht windig und kalt. Die weitere Fahrt ging über den Muncho Lake bis nach Liard Hot Springs. Dort ist der Name Programm. Das Wasser aus heissen Quellen sammelt sich in mehreren Pools. Zwei solcher Pools sind über einen Boardwalk zugänglich und mit Umkleidekabinen, Treppen usw. ausgestattet. Der Alpha-Pool ist über 50°C heiss, der “kühlere” Beta-Pool noch über 40°C. Ich habe nur meine Füsse ein wenig gar ziehen lassen, Karen hat sich tatsächlich im Alpha-Pool abgekocht.
Abends gab es gleich auf dem Campground nebenan ein leckeres Steak und Marshmallows. Die Nacht war nicht so toll, da irgendjemand auf dem Campground seinen Generator hat laufen lassen. Mit der Zeit nervt sowas ganz schön.

13-09-04 Zum Alaska Highway

In Sambaa Deh haben wir noch den Vormittag verbracht. Ende Juli hatte es im Westen einen grossen Waldbrand gegeben. Teilweise brannten sogar noch Feuer im Waldboden, diese können noch Monate brennen. Offene Flammen sieht man allerdings nicht, nur Rauch. Der Platzwart gab uns noch den Tipp in ein paar Kilometern Entfernung nach einer Biberburg Ausschau zu halten, dadurch das der Wald abgebrannt war konnten wir sie auch gut finden. Dort brannten keine Bodenfeuer und wir konnten gefahrlos durch den Wald bis zum See mit der Biberburg laufen. Diesmal haben wir aber keinen Biber gesehen.
Interessant war, dass aus den Wurzelnknollen der abgebrannten Bäume schon wieder frische Blätter trieben.
Nach diesen morgentlichen Erkundungen haben wir uns auf die lange Fahrt zum Alaska Highway gemacht. Unterwegs haben wir mehrere Bären gesehen. Leider sind die Bären wirklich recht scheue Gesellen und so konnten wir nur die üblichen unscharfen Bärenfotos machen. Kurz vor unserem Tagesziel wurden wir durch eine grössere Baustelle gestoppt. Dort haben wir unsere ersten Erfahrungen mit den sogenannten “Pilot cars” gemacht. Wir mussten erst 20 Minuten warten bis ein Führungsfahrzeug kam, dass uns (und ein paar LKWs) durch eine 15 km lange Baustelle geleitet hat.
Der Tetsa Regional Campground lag wunderschön am Tetsa River, wir waren mal wieder fast wieder die alleinigen Gäste.

Internet über Satellit

Wir sind irgendwo im nirgendwo, sprich wir können nicht unsere Bell-Simkarte nutzen. Der Campground hat aber Anschluss über Satellit, diesen können wir über Wifi mitnutzen. Allerdings dürfen keine Bilder hochgeladen werden. Die nächsten Einträge sind daher erstmal ohne Bilder. Die kommen später nach.